Nach dem jüngsten Islamterror in Berlin muss jedem klar werden: Der Islam und Homosexualität sind unvereinbar. Das ist keine rechte Meinung und kein populistischer Reflex, sondern eine seit Jahrhunderten belegte Realität. Sie steht in den Schriften, sie wird in der Praxis unzähliger muslimischer Gesellschaften gelebt und sie zeigt sich in Gewalt, Verfolgung und Todesurteilen. „Queer for Palestine“ ist vor diesem Hintergrund keine mutige Allianz, sondern eine Lebenslüge. Es ist der Versuch, zwei grundlegend widersprüchliche Welten gewaltsam zusammenzuzwingen und dabei die eigene Existenzgrundlage zu leugnen.
Das muslimische Fantasialand
In Deutschland wird ein muslimisches Fantasialand verkauft: Leben wie im Westen, Freiheit genießen und zugleich Machtansprüche durchsetzen. Dabei handelt es sich um Lebensweisen, für die ein Großteil der Muslime in ihren Herkunftsländern verfolgt, bestraft oder getötet wird. Verschleierung, Ehrenmord und radikaler Islam gehören dort keineswegs zur Randerscheinung, sondern bilden in weiten Teilen den gesellschaftlichen Normalzustand. Wenn das europäisierte Istanbul westlicher und freier wirkt als Teile der deutschen Bundeshauptstadt Berlin, ist das kein kulturelles Kuriosum. Es ist ein Alarmsignal. Es gefährdet den kulturellen und damit auch den nationalen Fortbestand unseres Landes.
Wer diese Entwicklung ignoriert, verwechselt Toleranz mit Selbstaufgabe. Integration kann nur gelingen, wenn die aufnehmende Gesellschaft ihre eigenen Grundlagen klar benennt und verteidigt. Dazu gehören individuelle Freiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter und die Ablehnung religiös begründeter Gewalt. Wer das relativiert, liefert den Boden für Parallelgesellschaften, in denen westliche Werte nur noch als lästige Formalität gelten.
Die strategische Allianz und ihr Widerspruch
Viele fragen sich, wie Linke und Islam so oft gemeinsame Sache machen können. Mit „Links“ ist hier keine einzelne Partei gemeint, sondern eine politische Strömung, die über Parteigrenzen hinweg wirkt. Der Widerspruch ist offenkundig und unauflösbar: Scharia auf der einen Seite, Hyperindividualisierung und absolute sexuelle Selbstbestimmung auf der anderen. Ein anachronistisches Weltbild trifft auf den Anspruch grenzenloser Selbstverwirklichung. Die Beteiligten kennen diesen Widerspruch. Werden sie darauf angesprochen, verstummen die meisten oder weichen aus.
Ein plastisches Beispiel liefert der Schulhof. Dort entsteht eine „bunte“ Melange aus Islamisierung, der Behauptung von 72 Geschlechtern und Koranunterricht. Vollverschleierte junge Mädchen stehen neben Queer-Aktivisten, die das biologische Geschlecht der Frau abschaffen wollen. Das passt nicht zusammen – und es wird auch nicht zusammenpassen. Die eine Seite beruft sich auf göttliche Ordnung und traditionelle Geschlechterrollen, die andere auf die totale Auflösung derselben. Die gemeinsame Front gegen „den Westen“, gegen „Rechts“ oder gegen die angeblich verkommene Mehrheitsgesellschaft überdeckt den Widerspruch nur vorübergehend.
Feindschaft gegen die westliche Lebensform
Sie sind gekommen, um zu erobern, und sie hassen die Art, wie wir leben, lieben und Deutschland unsere Heimat nennen. Diese Feindschaft richtet sich nicht allein gegen Homosexuelle. Sie richtet sich gegen die gesamte westliche Lebensform: gegen Freiheit, gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter und gegen die Vorstellung, dass der Mensch sein Leben selbst bestimmen darf. Wer das weiterhin schönredet, macht sich mitschuldig – nicht an einer abstrakten Debatte, sondern an den konkreten Folgen für die Opfer.
Wenn Linksfaschisten, Queer-Ideologen, etablierte Medien und die Dunja Hayalis dieser Republik den vermeintlich „verkommenen Rechten“ nicht glauben wollen, dann mögen sie wenigstens den eigenen Opfern und ihren Angehörigen glauben. Die Scheinillusionen und der politische Eskapismus der letzten Jahre einer linksgrünen Vorherrschaft haben ernste Konsequenzen. Man hat lieber über Pronomen und Klimaneutralität debattiert, statt die realen Bedrohungen zu benennen. Wie viele Tote sind nötig, bis der Irrsinn erkannt wird, an dessen Ende die schleichende Selbstabschaffung steht?
Die schweigende Mehrheit und der Preis der Lüge
Die schweigende Mehrheit ist nicht länger bereit, Deutsche zu Opfern zu machen, Wohlstand zu zerstören und Minderheiten über die Mehrheit herrschen zu lassen. Der Preis für das Weiterleben in der eigenen Lüge ist inzwischen zu hoch geworden. Wer weiter die Augen verschließt, liefert das Land jenen aus, die es von innen aushöhlen. Das wird am Ende alle treffen – auch jene, die heute noch glauben, die Konflikte würden sie persönlich nicht erreichen.
Ein Land, das seine kulturellen Grundlagen nicht mehr verteidigt, wird sie verlieren. Ein Land, das reale Widersprüche leugnet, wird von ihnen überrollt. Die Alternative heißt nicht Hass, sondern Klarheit: klare Benennung der Unvereinbarkeiten, klare Priorität der eigenen Rechts- und Werteordnung und die Weigerung, die eigene Freiheit für eine ideologische Allianz zu opfern, die auf Sand gebaut ist.