Die landeseigene BVG hat den U-Bahnhof Alexanderplatz zum CSD-Wochenende in „Alex (m/w/d/x)“ umbenannt. Auf ausgewählten Flächen prangt jetzt der genderneutrale Name plus Regenbogen-Elemente. Die BVG und ihre Agentur GUD Berlin feiern das als großes Zeichen für Vielfalt. Marketingchefin Ineke Paulsen sagt: Vielfalt habe bei der BVG „einen festen Platz“.

Bitter: Währenddessen schreibt die BVG weiter rote Zahlen. 2025 stand am Ende ein Minus von rund 50 Millionen Euro. Verspätungen gehören zum Alltag, Bahnhöfe sind oft dreckig, und die Zahl der Vergewaltigungen im BVG-Netz ist weiter gestiegen. Für viele Frauen und normale Fahrgäste ist die Fahrt mit der U-Bahn alles andere als sicher. Doch statt hier massiv nachzubessern, klebt die BVG Pronomen an die Wand.

Die Aktion wird aus dem Budget der BVG bezahlt – also aus Steuermitteln. Die BVG ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und untersteht der Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU). Der Senat wird von der CDU unter Kai Wegner geführt. Am Ende zahlen die Steuerzahler, auch über den Länderfinanzausgleich, für diese Symbolpolitik.

Während die BVG Pronomen und Regenbogenflaggen aufhängt, bleiben die eigentlichen Aufgaben liegen: pünktliche Züge, saubere Bahnhöfe und echte Sicherheit. Die Prioritäten sind klar – und sie gehen zulasten der normalen Fahrgäste.