Noch vor wenigen Jahren sorgte ein Messerangriff bundesweit für Schlagzeilen.
Heute gehören Meldungen über Messerattacken fast zum täglichen Nachrichtenbild. Ob in Innenstädten, an Bahnhöfen, auf Volksfesten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln - die Sicherheitslage im öffentlichen Raum hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert.
Die Polizeibehörden erfassen Messerangriffe inzwischen gesondert. Allein im Jahr 2025 wurden bundesweit 29.243 Messerangriffe registriert. Hinter jeder Statistik stehen Menschen, die verletzt, traumatisiert oder getötet wurden - oft völlig unbeteiligte Passanten.
Besonders auffällig ist dabei die Struktur der Tatverdächtigen. Offizielle Statistiken zeigen, dass Ausländer und bestimmte Gruppen von Zuwanderern bei Messerdelikten - gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil - überrepräsentiert sind. Das ist keine pauschale Bewertung von Millionen Menschen, sondern ein Befund, den Politik und Gesellschaft sachlich analysieren müssen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob wir ein Problem haben. Die entscheidende Frage lautet: Warum hat sich diese Entwicklung so verstärkt - und warum wurde so lange gezögert, offen darüber zu sprechen?
Sicherheitspolitik beginnt nicht erst nach einer Tat. Sie beginnt dort, wo Risiken erkannt und konsequent begrenzt werden. Dazu gehören wirksame Grenzkontrollen, die konsequente Abschiebung ausreisepflichtiger Straftäter, eine effektive Strafverfolgung und die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols.
Wer über Migration spricht, muss deshalb auch über Sicherheit sprechen. Wer diesen Zusammenhang aus Angst vor einer unbequemen Debatte ausblendet, handelt nicht verantwortungsvoll.
Die erste Aufgabe eines Staates ist es, seine Bürger zu schützen.
Denn Sicherheit ist kein Randthema.
Sie ist die Grundlage von Freiheit.
Ilona Strunk
Die Stimme aus dem Pott
Quellenhinweis:
Grundlage dieses Artikels sind die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 des Bundeskriminalamtes sowie veröffentlichte Lagebilder deutscher Polizeibehörden zum Thema Messerkriminalität.
