Der Angriff auf drei Journalisten in Erfurt war nicht der erste Übergriff linker Terrorgruppen auf die freie Berichterstattung. Bereits im vergangenen Jahr wurden Reporter auf dem konstituierenden Parteitag der Generation Deutschland gezielt behindert und angegriffen.
Linke haben sich nicht nur den Staat, sondern auch den Journalismus zur Beute gemacht. Sie unterscheiden anhand der Gesinnung zwischen Feind und Beute. Wer auf der vermeintlich „falschen Seite“ steht, wird schnell vom erbeuteten Journalisten zum politischen Feind. Die Beutesicherung des Journalismus ist kein Zufallsprodukt. Demokratiefeinde wissen um die herausgehobene Macht- und Kontrollfunktion der vierten Gewalt. Medien fallen ihnen als erstes zum Opfer. Es gibt keine mächtigere Waffe als das Eindringen in die Köpfe der Menschen.
Linke haben sich nicht nur den Staat, sondern auch den Journalismus zur Beute gemacht. Sie unterscheiden anhand der Gesinnung zwischen Feind und Beute.
Wie konnte es so weit kommen? Verrat des Journalismus an sich selbst und der Öffentlichkeit. Für Altkanzler Helmut Kohl bestand die Aufgabe des Journalisten in dem zur Verfügung stellen, einordnen und neutralen Berichterstattung über Informationen. „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache“ wie der ehemalige „Tagesthemen“-Moderator Hanns Joachim Friedrichs in dessen Diktum zu sagen pflegte.
Dass in Thüringen noch Schlimmeres verhindert werden konnte, ist vor allem mutigen Polizeibeamten und der Grenzdebilität der Linken zu verdanken. Das ändert jedoch nichts an der potenziellen Gefahr, die von diesen Gruppen ausgeht.
In Erfurt demonstrierten rund 50.000 Demokratiefeinde gegen Einigkeit, Recht und Freiheit. Während auf den Straßen Gewalt gegen Journalisten ausgeübt wurde, herrschte im Kanzleramt und im gesamten Regierungsviertel Stille.
Weder das Bundeskanzleramt noch das Bundesinnenministerium haben sich zu dem roten Terror auf den Straßen Erfurts geäußert. Kein Kommentar – denn was in den Augen der Merz-Regierung mit dem Mantra „Links ist vorbei“ nicht Realität sein darf, wird einfach unter den Teppich gekehrt.
Der gezielte Angriff auf drei Journalisten war ein Angriff auf uns alle. Es war eine bewusste Machtdemonstration mit klarer Botschaft: „Wir sind zu allem bereit, um unsere Macht zu sichern.“
