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# Zentralrat fassunglos: 150 Juden für Linksislamisten!
- URL: https://www.volksmut.de/unfassbar-150-juden-verteidigen-islamistische-linke-2/
- Published: 2026-09-24T13:27:58.000Z
- Updated: 2026-09-24T13:35:12.000Z
- Description: Deborah Feldman, Eva Menasse und weitere Unterzeichner widersprechen dem Zentralrat der Juden und werben für linksislamitische Regierung in Berlin.
- Author: VOLKSMUT REDAKTION
- Tags: REPUBLIK

Der Streit um die Berliner Linke und den Antisemitismus spitzt sich weiter zu. Rund 150 jüdische Berlinerinnen und Berliner haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Linkspartei gegen die Kritik des Zentralrats der Juden in Schutz nehmen und sich für eine rot-rot-grüne Koalition aussprechen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Publizisten Deborah Feldman und Eva Menasse sowie weitere bekannte Vertreter aus Kultur, Wissenschaft und Politik.

![](https://storage.ghost.io/c/68/9e/689eae0c-2a3a-4819-baa1-ea9828721197/content/images/2026/09/Bild-24.09.26-um-15.34.png)

Auszug aus dem offenen Brief

Besonders im Mittelpunkt steht Deborah Feldman. Die Bestsellerautorin ist innerhalb jüdischer Debatten seit Jahren höchst umstritten. Ihre scharfe Kritik an Israel und an der deutschen Erinnerungspolitik hat ihr viel Zustimmung, aber ebenso heftige Kritik eingebracht. 2025 geriet sie zudem wegen öffentlicher Zweifel an der jüdischen Identität des Chefredakteurs der **Jüdischen Allgemeinen**, Philipp Peyman Engel, massiv unter Druck. Der Zentralrat wies ihre Darstellung zurück und verwies auf Dokumente mehrerer rabbinischer Institutionen, die Engels jüdische Herkunft bestätigten.

Der Titel des Aufrufs lautet **„Für eine soziale und sichere Stadt“**. Die Unterzeichner widersprechen ausdrücklich der Darstellung, eine Regierung unter Beteiligung der Linken sei eine Gefahr für jüdisches Leben in Berlin. Vorwürfe gegen die Linke wegen Antisemitismus seien aus ihrer Sicht politisch instrumentalisiert; Kritik an der israelischen Regierung werde dabei zu häufig mit Antisemitismus gleichgesetzt.

[Offener Brief\_ Berliner Jüdinnen und Juden für eine soziale und sichere StadtOffener Brief\_ Berliner Jüdinnen und Juden für eine soziale und sichere Stadt.pdf136 KBdownload-circle](https://www.volksmut.de/content/files/2026/09/Offener-Brief%5F-Berliner-J--dinnen-und-Juden-f--r-eine-soziale-und-sichere-Stadt.pdf "Download")

Damit stellen sich die Unterzeichner offen gegen die Warnungen des Zentralrats der Juden. Dessen Präsident Josef Schuster hatte nach dem Wahlsieg der Linken vor einer Regierungsbeteiligung gewarnt und auf antisemitische Grenzüberschreitungen im Berliner Landesverband verwiesen. Auch andere Stimmen kritisieren den Umgang einzelner Teile der Partei mit israelfeindlichen und antisemitischen Positionen.

Die Berliner Linke hatte die Abgeordnetenhauswahl am 20\. September mit 25,7 Prozent gewonnen und ist damit stärkste Kraft geworden. Spitzenkandidatin Elif Eralp strebt nun die Führung einer Regierung mit Grünen und SPD an. Genau diese mögliche rot-rot-grüne Koalition steht nach der Wahl im Zentrum der politischen Auseinandersetzung.

Der offene Brief macht damit vor allem eines sichtbar: **Der Streit um die Berliner Linke ist längst auch ein innerjüdischer und gesellschaftspolitischer Konflikt darüber, wie Antisemitismus definiert, Israelkritik bewertet und die politische Verantwortung der Linken beurteilt werden soll.** Die Fronten sind nach der Berlin-Wahl jedenfalls härter denn je.