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# Kein Geld für Ausländer und EU! Le Pen will Milliarden streichen
- URL: https://www.volksmut.de/kein-geld-fur-auslander-und-eu-le-pen-will-milliarden-streichen/
- Published: 2026-10-13T11:41:44.000Z
- Updated: 2026-10-13T11:41:44.000Z
- Author: VOLKSMUT REDAKTION
- Tags: KAPITAL, #dropcap

**Frankreich versinkt im Schuldenberg. Jetzt kündigt Marine Le Pen einen radikalen Sparkurs an: weniger Geld für Migration, weniger Entwicklungshilfe und Milliarden-Kürzungen bei den Zahlungen an Brüssel.**

> Nous devons lutter contre la concurrence déloyale extra-européenne, mais aussi contre la fraude, qui concerne 25 % des importations.  
>  
> C’est essentiel pour protéger notre agriculture. [pic.twitter.com/pJ3N8GPyY4](https://t.co/pJ3N8GPyY4?ref=volksmut.de)
> 
> — Marine Le Pen (@MLP\_officiel) [October 7, 2026](https://x.com/MLP%5Fofficiel/status/2107907527962988714?ref%5Fsrc=twsrc%5Etfw&ref=volksmut.de)

Frankreichs Staatsfinanzen stehen unter massivem Druck. Das Haushaltsdefizit liegt bei rund fünf Prozent der Wirtschaftsleistung, die Staatsschulden steigen weiter. Jetzt will Marine Le Pen das Ruder herumreißen – mit einem Sparprogramm, das vor allem bei Migration und EU ansetzt.

**140 Milliarden Euro einsparen – bis 2032!** So lautet das ambitionierte Ziel der rechten Politikerin. Ihr Rassemblement National will Sozialleistungen für bestimmte Gruppen von Migranten begrenzen und mit einer nationalen Bevorzugung französischer Bürger Milliarden sparen. Bei migrationsbezogenen Ausgaben kalkuliert die Partei mit Kürzungen in zweistelliger Milliardenhöhe.

Auch Brüssel soll den Rotstift zu spüren bekommen. Frankreichs jährlicher Nettobeitrag zum EU-Haushalt soll auf gerade einmal fünf Milliarden Euro begrenzt werden. Nach Berechnungen der französischen Regierung würden damit rund neun Milliarden Euro an Einsparungen verbunden sein. Allerdings müsste eine solche Änderung mit den anderen EU-Staaten ausgehandelt werden.

Und damit nicht genug: Auch bei der Entwicklungshilfe will der RN kürzen. Die Botschaft hinter dem Programm ist eindeutig: Französisches Steuergeld soll weniger ins Ausland fließen und stärker den eigenen Bürgern zugutekommen.

Doch der Plan ist umstritten. Die französische Regierung hält die versprochenen Einsparungen für unrealistisch und warnt vor rechtlichen Problemen. Zudem könnten französische Bauern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen darunter leiden, wenn Brüssel weniger Geld aus Frankreich erhält.

**Le Pen setzt damit auf eine klare Ansage vor der Präsidentschaftswahl 2027:** Erst die eigenen Staatsfinanzen in Ordnung bringen, dann über weitere Ausgaben reden. Ob die Rechnung aufgeht, ist offen – politisch dürfte der Streit um Migration, EU-Milliarden und Entwicklungshilfe aber noch deutlich an Schärfe gewinnen.