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# Irrer Gebühren-Wahnsinn: ARD und ZDF übertragen dieselbe Wahl doppelt
- URL: https://www.volksmut.de/irrer-gebuhren-wahnsinn-ard-und-zdf-ubertragen-dieselbe-wahl-doppelt/
- Published: 2026-09-05T14:15:00.000Z
- Updated: 2026-09-05T14:15:00.000Z
- Description: Zwei Sender, zwei Studios, zwei teure Produktionen: Für dieselbe Landtagswahl bauen ARD und ZDF parallel ihren eigenen Apparat auf. Die Kosten werden nicht genannt – bezahlen müssen sie die Beitragszahler.
- Author: VOLKSMUT REDAKTION
- Tags: REPUBLIK, #dropcap

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat jedes Maß verloren. Für eine einzige Landtagswahl fährt der milliardenschwere Gebührenapparat am Sonntag gleich zwei vollständige Fernsehproduktionen auf. Der Beitragszahler finanziert beide – ob er einschaltet oder nicht.

Um exakt 17.40 Uhr beginnt die ARD mit ihrer Wahlsendung aus Magdeburg. Gunnar Breske moderiert, Jörg Schönenborn präsentiert Prognosen und Hochrechnungen. Gleichzeitig startet wenige Kilometer oder sogar nur wenige Räume entfernt das ZDF aus seinem eigenen Wahlstudio. Dort stehen Shakuntala Banerjee und Stefan Leifert vor der Kamera, während die Forschungsgruppe Wahlen die Zahlen liefert. Beide Übertragungen dauern rund 80 Minuten.

Ein Bundesland. Eine Wahl. Ein amtliches Ergebnis. Aber zwei Studios, zwei Regien, zwei Moderationsteams, zwei Redaktionen, zwei Grafiksysteme und zwei Meinungsforschungsinstitute. Derselbe Wahlzettel wird vom Gebührenfunk gleich zweimal zum kostspieligen Fernsehereignis aufgeblasen.

Sendeminuten, Moderatoren und Redaktionen, verschweigen in ihren Programminformationen aber die entscheidende Zahl: den Preis.

Das ist besonders dreist, weil ARD, ZDF und Deutschlandradio 2025 rund 8,72 Milliarden Euro aus dem Rundfunkbeitrag kassierten. Jeder beitragspflichtige Haushalt muss monatlich 18,36 Euro abliefern – 220,32 Euro im Jahr. Davon fließen 12,78 Euro an die ARD und 4,69 Euro an das ZDF.

Dabei wäre die Lösung einfach: ein gemeinsames technisches Signal, gemeinsam nutzbare Bilder aus Magdeburg und eine zentrale Datenproduktion. Sachsen-Anhalt wählt am Sonntag nur einmal. Der Gebührenfunk produziert trotzdem alles doppelt und hält dem Bürger anschließend die Hand hin.