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# Cola-Abzocke! Klingbeil greift dem kleinen Mann in die Tasche
- URL: https://www.volksmut.de/cola-abzocke-klingbeil-greift-dem-kleinen-mann-in-die-tasche/
- Published: 2026-10-14T11:27:36.000Z
- Updated: 2026-10-14T11:31:06.000Z
- Author: VOLKSMUT REDAKTION
- Tags: KAPITAL, #dropcap

**Die Preise explodieren, die Bürger ächzen – und die Regierung hat nichts Besseres zu tun, als die nächste Abgabe aufs Gleis zu setzen. Die Zuckersteuer ist da. Wer am Ende zahlt, ist kein Geheimnis.**

Berlin – Die Regierung kommt bei den großen Reformen kaum voran. Bei neuen Belastungen für die Bürger ist Schwarz-Rot dagegen plötzlich ganz schnell. Das Bundeskabinett hat die Zuckersteuer auf den Weg gebracht. Sie soll ab dem 1\. Juli 2027 gelten.

**Der Plan:** Hersteller zahlen 26 Cent pro Liter, wenn ihr Getränk mindestens fünf Gramm Zucker je 100 Milliliter enthält. Ab acht Gramm sind es 32 Cent. Betroffen sind Limonaden, Eistees und Energydrinks. Offiziell geht es um Gesundheit und weniger Zucker im Glas. Doch der Staat rechnet gleichzeitig fest mit dem Geld: rund 690 Millionen Euro für 2027, rund 925 Millionen Euro für 2028.

**Besonders bitter:** Die Steuer ist keine Idee der Union. Sie stammt von der SPD und Finanzminister Lars Klingbeil. Aus der Union kam wochenlang Widerstand. In der Arbeitsgruppe Landwirtschaft der Unionsfraktion stellten sich laut Berichten alle zwölf Mitglieder gegen die Pläne. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein nannte die Abgabe eine „Teuer-Steuer“. Trotzdem hat sich die Koalitionsspitze inzwischen auf einen Kompromiss verständigt.

**Nach VOLKSMUT-Informationen wird die Mehrheit im Bundestag für die Zuckersteuer brüchig.** In der Unionsfraktion regt sich weiter Widerstand: Mehrere Abgeordnete sollen intern signalisiert haben, dass sie dem Gesetz nicht zustimmen wollen. Die Koalition hat nur einen knappen Vorsprung, und schon wenige Abweichler könnten Klingbeils Prestigeprojekt gefährlich werden. Aus der Fraktionsführung heißt es zwar, man wolle die Reihen schließen. Ob das gelingt, ist offen.

Zahlen müssen formal die Hersteller. Doch jeder weiß, wie das läuft: Wenn Konzerne höhere Kosten haben, landen sie am Ende an der Supermarktkasse. Ob und wie stark die Preise steigen, ist offen. Fest steht nur: Wer ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen muss, wartet nicht auf die nächste staatliche Abgabe.

Die Regierung verspricht Gesundheit und kassiert Millionen. Die Bürger bleiben mit der Sorge zurück, dass der nächste Einkauf wieder teurer wird.

Ganz durch ist die Steuer allerdings noch nicht. Der Bundestag muss zustimmen. Die Koalition hat nur einen knappen Vorsprung, und in der Union brodelt es weiter. Ob Klingbeil seine Zuckersteuer am Ende wirklich durchbringt, entscheidet sich im Parlament.