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# 70 Millionen Euro vom Steuerzahler: So üppig wird die linke Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziert
- URL: https://www.volksmut.de/70-millionen-euro-vom-steuerzahler-so-uppig-wird-die-linke-rosa-luxemburg-stiftung-finanziert/
- Published: 2026-11-05T18:30:54.000Z
- Updated: 2026-11-05T18:30:54.000Z
- Author: VOLKSMUT REDAKTION
- Tags: KAPITAL, #dropcap, #toc

**Die parteinahe Stiftung der Linken erhält jährlich Millionenbeträge aus dem Bundeshaushalt. Allein 2025 flossen mehr als 70 Millionen Euro an die Organisation. Ein Blick in den eigenen Jahresbericht zeigt, wie umfangreich das staatlich finanzierte Netzwerk inzwischen ist.**

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung steht der Partei Die Linke nahe und gehört zu den sechs etablierten parteinahen politischen Stiftungen in Deutschland. Was vielen Bürgern vermutlich kaum bewusst ist: Ihre Arbeit wird in erheblichem Umfang aus Steuergeld finanziert. Im Jahr 2025 erhielt die Stiftung öffentliche Zuwendungen in Höhe von insgesamt **70.479.182,61 Euro**. Das geht aus ihrem eigenen Jahresbericht hervor. Hinzu kamen weitere Zuwendungen Dritter. Die Zahlen sind damit keine Schätzung, sondern stammen aus der offiziellen Haushaltsdarstellung der Stiftung.

## Millionen aus mehreren Ministerien

Besonders interessant ist die Aufschlüsselung der Finanzierung. Der größte Einzelposten kam 2025 aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: rund 34 Millionen Euro. Das Bundesministerium des Innern stellte weitere 15,2 Millionen Euro bereit. Hinzu kamen rund zwölf Millionen Euro aus dem Forschungsministerium sowie knapp neun Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt, aufgeteilt in Projekt- und Stipendienmittel.

Die Stiftung finanziert damit keineswegs nur einzelne Veranstaltungen oder Publikationen. Sie unterhält ein weitreichendes organisatorisches Netzwerk mit rund 300 Beschäftigten, Büros in allen 16 Bundesländern und etwa 25 Auslandsbüros. Nach eigenen Angaben kann sie ihre internationale Arbeit inzwischen in mehr als 80 Ländern finanzieren.

## Politische Bildungsarbeit mit staatlicher Finanzierung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung beschreibt ihre Aufgaben als politische Bildung, gesellschaftliche Analyse, Studienförderung und internationale Zusammenarbeit. Dazu gehören Seminare, Tagungen, Publikationen, Forschungsprojekte und Stipendien. Auch die politische Auseinandersetzung mit der sogenannten Neuen Rechten gehört ausdrücklich zu ihrem Tätigkeitsfeld.

Dabei stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wie viel staatlich finanzierte politische Bildungsarbeit ist angemessen, und wie transparent muss der Einsatz dieser Mittel gegenüber den Steuerzahlern sein?

Die Förderung parteinaher Stiftungen ist gesetzlich geregelt. Die Verteilung orientiert sich unter anderem an den Wahlergebnissen der ihnen nahestehenden Parteien bei den vergangenen vier Bundestagswahlen. Die Stiftungen müssen zudem organisatorisch und personell unabhängig von den Parteien arbeiten. Eine unmittelbare Finanzierung der jeweiligen Partei ist ihnen untersagt.

Das ändert allerdings nichts an der Größenordnung: Mehr als 70 Millionen Euro in einem einzigen Jahr sind eine erhebliche Summe öffentlicher Mittel. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist damit ein Beispiel dafür, wie umfangreich das staatlich finanzierte System parteinaher politischer Organisationen geworden ist.

Während Bürger und Unternehmen über steigende Abgaben, Haushaltslöcher und Sparmaßnahmen diskutieren, lohnt sich deshalb auch ein genauer Blick auf die Millionenbeträge, die der Staat für politische Bildungsarbeit bereitstellt.